Schreiben übenB1Briefe & E-Mails

Aktualisiert · 17. Oktober 2026 · 9 Min. Lesezeit

B1 Brief schreiben: die zwei E-Mails im Goethe-Zertifikat B1

Im Goethe-Zertifikat B1 schreibst du zwei E-Mails: eine informelle mit circa 80 Wörtern (Teil 1) und eine formelle mit circa 40 Wörtern (Teil 3). Bewertet werden Erfüllung, Kohärenz, Wortschatz und Strukturen. Die meisten Punkte gehen nicht durch Grammatik verloren, sondern durch einen vergessenen Inhaltspunkt, den falschen Ton oder eine falsche Grußformel.

Briefpapier und Stift auf einem Schreibtisch: eine E-Mail für die Goethe-Prüfung B1 wird geschrieben

Die zwei E-Mails im B1 Schreiben auf einen Blick

Das Modul Schreiben dauert 60 Minuten und hat drei Aufgaben. Zwei davon sind E-Mails: Teil 1 an eine Person, die du duzt, und Teil 3 an eine Person, die du siezt. Teil 2 ist ein Forumsbeitrag mit deiner Meinung – den erklären wir in Goethe B1 Schreiben.

Teil 1Teil 3
Textsorteinformelle E-Mailformelle E-Mail
An wen?Freundin, Freund, FamilieKursleiter, Chefin, Vermieter
Wörtercirca 80circa 40
Zeit (Richtwert)20 Minuten15 Minuten
Punkte4020
TonduSie

Jede E-Mail wird nach vier Kriterien bewertet. Bei der Erfüllung schauen die Prüfenden auf den Inhalt, die Textsorte und den Ton: Hast du alle Punkte bearbeitet, und passt die E-Mail zur Person? Danach kommen Kohärenz (roter Faden, Verbindungen), Wortschatz und Strukturen (Grammatik).

Eine Regel solltest du kennen: Hat dein Text weniger als die Hälfte der verlangten Wörter oder verfehlt er das Thema, gibt es bei der Erfüllung 0 Punkte – und dann ist die ganze Aufgabe 0 Punkte wert. Das steht so in den offiziellen Bewertungskriterien des Goethe-Instituts.

Video: B1 Schreiben in 70 Sekunden

Goethe B1 Schreiben: 3 Aufgaben, 60 Minuten – das musst du wissen · Auf YouTube ansehenBeim Abspielen lädt YouTube (youtube-nocookie.com). Die Moderatorin ist KI-generiert.
Transkript zum Video

Bald Goethe B1? Im Schreiben: 3 Aufgaben. In 60 Minuten. Teil 1: E-Mail an einen Freund. Ca. 80 Wörter, alle 3 Punkte beantworten. Teil 2: deine Meinung, z. B. in einem Forum. Auch ca. 80 Wörter. Teil 3: kurze formelle E-Mail, nur 40 Wörter. Anrede und Gruß nicht vergessen! 4 Kriterien: Erfüllung, Kohärenz, Wortschatz und Strukturen. Bestanden ab 60 Punkten. Typische Fallen: vergessener Inhaltspunkt, du und Sie gemischt, fehlender Gruß am Ende. Genau dafür gibt es GoetheCoach. Ich zeig's dir. B1 wählen, echte Prüfungsaufgabe bekommen, auf Wunsch mit Timer. In Sekunden: deine Punkte, alle Inhaltspunkte drin? Anrede und Gruß richtig? Etwas nicht verstanden? Der Tutor erklärt deinen Fehler und gibt dir eine kurze Übung. Die ersten 10 Prüfungen sind kostenlos. Link in der Bio. Speicher dir das!

Teil 1: die informelle E-Mail an Freunde

In der Aufgabe stehen drei Punkte, zum Beispiel Beschreiben Sie …, Begründen Sie …, Machen Sie einen Vorschlag …. Die offizielle Anweisung sagt: „Schreiben Sie etwas zu allen drei Punkten. Achten Sie auf den Textaufbau (Anrede, Einleitung, Reihenfolge der Inhaltspunkte, Schluss).“

So baust du die E-Mail auf:

  1. Anrede: Liebe Sara, oder Lieber Tom, – mit Komma.
  2. Einleitung (1 Satz): wie geht es dir? oder danke für deine E-Mail. Klein weiter nach dem Komma.
  3. Punkt 1, Punkt 2, Punkt 3 – in dieser Reihenfolge, zu jedem Punkt zwei bis drei Sätze.
  4. Schluss (1 Satz): Schreib mir bald! oder Ich freue mich auf deine Antwort.
  5. Gruß + Name: Viele Grüße oder Liebe Grüße, darunter dein Vorname – ohne Komma.

Beispielaufgabe: Sie haben letzte Woche einen Kochkurs gemacht. Schreiben Sie Ihrer Freundin Sara. Beschreiben Sie: Wie war der Kurs? Begründen Sie: Was hat Ihnen besonders gefallen? Machen Sie einen Vorschlag für ein Treffen.

Liebe Sara,
wie geht es dir? Ich muss dir unbedingt etwas erzählen: Letzte Woche habe ich einen Kochkurs an der Volkshochschule gemacht. Wir waren zwölf Leute und haben jeden Abend ein Gericht aus einem anderen Land gekocht.
Am besten hat mir der italienische Abend gefallen, weil wir die Pasta selbst gemacht haben. Das war viel einfacher, als ich gedacht hatte.
Hast du am Samstag Zeit? Dann koche ich für dich und wir essen zusammen. Schreib mir bald!
Viele Grüße
Mehmet

Diese E-Mail hat 80 Wörter (mit Anrede und Gruß). So würden wir sie nach den Goethe-Kriterien einschätzen:

KriteriumPunkteWarum
Erfüllung10 / 10alle drei Punkte in der richtigen Reihenfolge, Ton passt (du), Anrede und Gruß da
Kohärenz10 / 10Einleitung, roter Faden, weil und dann verbinden die Sätze
Wortschatz7,5 / 10passend, aber einfach; ein Wort wie Volkshochschule hilft
Strukturen10 / 10Perfekt, Nebensatz mit weil, Vergleich als ich gedacht hatte – fehlerfrei

Das heißt: Du brauchst keine schweren Wörter. Eine einfache, vollständige E-Mail ohne Fehler holt fast alle Punkte.

Teil 3: die formelle E-Mail an Kursleiter oder Chefin

Teil 3 ist kurz, aber streng. Die Anweisung im offiziellen Übungssatz lautet: „Schreiben Sie eine E-Mail (circa 40 Wörter). Vergessen Sie nicht die Anrede und den Gruß am Schluss.“ Meist sollst du einen Termin absagen, dich entschuldigen und den Grund nennen.

So baust du sie auf:

  1. Anrede: Sehr geehrte Frau Wagner, / Sehr geehrter Herr Weber, – mit Komma.
  2. Der Grund in Satz 1: leider kann ich morgen nicht zu unserem Termin kommen, weil …
  3. Entschuldigung: Es tut mir sehr leid.
  4. Vorschlag oder Bitte: Könnten wir einen neuen Termin vereinbaren?
  5. Gruß + voller Name: Mit freundlichen Grüßen, darunter Vor- und Nachname – ohne Komma.

Beispielaufgabe: Sie haben morgen einen Termin bei Ihrer Kursleiterin, Frau Wagner. Sie können nicht kommen. Entschuldigen Sie sich höflich und berichten Sie, warum Sie nicht kommen können.

Sehr geehrte Frau Wagner,
leider kann ich morgen nicht zu unserem Termin kommen, weil mein Sohn krank ist und ich bei ihm bleiben muss. Es tut mir sehr leid. Könnten wir einen neuen Termin am Donnerstag oder Freitag vereinbaren?
Mit freundlichen Grüßen
Ana Petrović
KriteriumPunkteWarum
Erfüllung4 / 4Entschuldigung und Grund da, Sie-Form, Anrede und Gruß passen
Kohärenz4 / 4Grund, Entschuldigung, Vorschlag – logisch und kurz
Wortschatz4,5 / 6korrekt und höflich, aber eher einfach
Strukturen6 / 6Nebensatz mit weil, Konjunktiv könnten – fehlerfrei

Das heißt: In Teil 3 zählt der Ton genauso viel wie die Grammatik. Höflich, kurz und vollständig reicht.

Anrede und Grußformel: die Tabelle zum Merken

An wen?AnredeGrußformel
FreundinLiebe Sara,Liebe Grüße / Viele Grüße
FreundLieber Tom,Liebe Grüße / Viele Grüße
mehrere FreundeHallo zusammen, / Liebe Sara, lieber Tom,Viele Grüße
Frau mit Namen (formell)Sehr geehrte Frau Wagner,Mit freundlichen Grüßen
Mann mit Namen (formell)Sehr geehrter Herr Weber,Mit freundlichen Grüßen
Name unbekanntSehr geehrte Damen und Herren,Mit freundlichen Grüßen

Drei Regeln, die viele vergessen:

Video: 3 B1-E-Mails Punkt für Punkt bewertet (7 Min.)

Goethe B1 Brief schreiben: 3 E-Mails bewertet – 0 Grammatikfehler, trotzdem 7,5 Punkte weg · Auf YouTube ansehenBeim Abspielen lädt YouTube (youtube-nocookie.com). Die drei E-Mails sind Beispieltexte, die wir nach typischen Fehlern aus Übungstexten geschrieben haben, bewertet mit der GoetheCoach-KI (keine offizielle Bewertung). „Der Prüfer“ ist eine Satire-Figur. Sprecherstimme und Figur: KI.
  1. 0:00 Drei E-Mails, eine Aufgabe
  2. 0:21 Aufgabe und Bewertung
  3. 1:01 Anna 1: null Grammatikfehler, trotzdem Punkte weg
  4. 2:39 Anna 2: zwölf Fehler, drei Baustellen
  5. 4:39 Anna 3: nur ein Fehler, schlechteste Bewertung
  6. 6:15 Drei Lektionen
Transkript zum Video

Goethe-Prüfung B1, Schreiben Teil 1. Diese E-Mail hat null Grammatikfehler. Und verliert trotzdem siebeneinhalb Punkte. Und die Mail mit einem einzigen Fehler schneidet am schlechtesten ab. Warum? Wir schauen uns alle drei an. Punkt für Punkt. Die Aufgabe: Anna hatte Geburtstag. Ihr Freund Max konnte nicht kommen. Sie schreibt ihm etwa achtzig Wörter, zu drei Punkten. Diese Aufgabe zählt vierzig der hundert Punkte im Modul Schreiben. Bewertet werden vier Dinge, je zehn Punkte: Erfüllung, Kohärenz, Wortschatz, Strukturen. Und es gibt nur diese Stufen: zehn, siebeneinhalb, fünf, zweieinhalb, null. Nichts dazwischen. Die erste Mail. Saubere Sätze, Perfekt, Inversion. Grammatik: fast perfekt. Und trotzdem fehlen hier Punkte. Siehst du, wo? Punkt eins, die Feier: fast der ganze Text. Punkt zwei: Es war sehr lustig. Das ist Stimmung, keine Antwort. Gefragt ist: was genau, und warum. Punkt drei, der Vorschlag: fehlt komplett. Nur ein Punkt erfüllt. Das heißt bei der Erfüllung: zweieinhalb von zehn. Kohärenz und Strukturen bleiben bei zehn, Wortschatz bei siebeneinhalb. Was fehlt, zählt nur bei der Erfüllung. Macht dreißig von vierzig. Fast perfektes Deutsch. Und siebeneinhalb Punkte verschenkt. Die Lösung: kürzen statt verlängern. Zwei Sätze weg bei der Feier. Dafür: Besonders schön war für mich die Rede von meinem Vater. Und: Hast du nächsten Samstag Zeit? Dann zeige ich dir die Fotos. Jetzt bekommt die Erfüllung volle zehn Punkte. Macht siebenunddreißigeinhalb von vierzig. Und der Trick dafür: drei Stichwörter oben aufs Blatt. Am Ende abhaken. Die zweite Mail. Alle drei Punkte sind da. Die Mail ist gut aufgebaut. Aber: zwölf Fehler. Zwölf klingt viel. Aber eigentlich sind es nur drei Baustellen: die Verbposition, Artikel und Fälle, Anrede und Gruß. Erstens: Nach am Abend steht das Verb auf Platz zwei. Am Abend haben wir bis Mitternacht getanzt. Und nach weil und dass springt das Verb ans Ende: weil sie sehr weit weg wohnt. Dass meine Oma auch gekommen ist. Zweitens: Nach mit immer Dativ. Mit meiner Familie und vielen Freunden. Bei in fragst du: wo, oder wohin? Wo, also Dativ: im Garten. Wohin, also Akkusativ: ins Café. Und: das Foto, das Wochenende. Wörter immer mit Artikel lernen. Also: ein altes Foto, nächstes Wochenende. Drittens: Max ist ein Mann, also: Lieber Max. Und am Ende: Liebe Grüße, mit i e und Eszett. Übrigens: Der Aufbau ist gut. Deshalb bleibt die Kohärenz bei zehn. Die Fehler zählen bei den Strukturen. Vorher: siebenundzwanzigeinhalb von vierzig. Repariert: vierzig von vierzig. Die dritte Mail. Nur ein Fehler: Wie geht es Ihnen? Max ist ein Freund, also: dir. Sonst ist alles richtig. Und das ist die Mail mit der schlechtesten Bewertung. Warum? Der Vorschlag kommt im zweiten Satz, die Feier erst danach. Die Reihenfolge stimmt nicht. Sechzehn kurze Sätze. Und kein einziges Verbindungswort. Dreimal: es gab. Dreimal: schön. Und kein einziger Nebensatz. Für B1 ist das zu wenig: dreimal nur fünf von zehn. Dazu das Ihnen, und der Text ist ein bisschen zu kurz. Also siebeneinhalb bei der Erfüllung. Macht zweiundzwanzigeinhalb von vierzig. Die Reparatur: Sätze verbinden. Zuerst haben wir gegrillt, danach haben wir bis spät getanzt. Am schönsten fand ich die Musik, weil mein Bruder extra eine Playlist mit meinen Lieblingsliedern gemacht hatte. Und der Vorschlag kommt ans Ende. Gleicher Inhalt, kaum neue Wörter: siebenunddreißigeinhalb von vierzig. Drei Mails, drei Lektionen. Beantworte jeden Punkt. Stell das Verb an die richtige Stelle. Und verbinde deine Sätze. Und jetzt du: Schreib deine eigene Mail, und lass sie auf goethecoach.de korrigieren. Auch das ist eine KI. Aber sie bewertet nach genau diesen vier Kriterien und festen Stufen, und zeigt dir jede Stelle, wie hier. Dazu bekommst du deinen Prüfungsplan. Kostenlos starten.

Fast bestanden: wo diese E-Mails Punkte verlieren

Dieselbe Aufgabe an Frau Wagner, zwei typische Versuche.

Versuch A (32 Wörter mit Anrede und Gruß):

Hallo Frau Wagner,
ich kann morgen leider nicht zu dem Termin kommen, weil ich muss arbeiten. Mein Chef hat mich gestern angerufen. Ich entschuldige mich. Wann haben Sie wieder Zeit?
Tschüss
Ana
KriteriumPunkteWas fehlt
Erfüllung2 / 4Inhalt da, aber Hallo und Tschüss passen nicht zu einer Kursleiterin
Kohärenz3 / 4verständlich, der Schluss kommt abrupt
Wortschatz4,5 / 6passend
Strukturen3 / 6weil ich muss arbeiten – nach weil gehört das Verb ans Ende: weil ich arbeiten muss

Mit vier kleinen Änderungen (Anrede, Gruß, Verbstellung, voller Name) wären es fast volle Punkte.

Versuch B (15 Wörter):

Hallo Frau Wagner,
ich kann morgen nicht kommen. Ich bin krank. Tut mir leid.
Ana

Diese E-Mail hat weniger als die Hälfte von circa 40 Wörtern. Nach den offiziellen Kriterien heißt das: Erfüllung 0 Punkte – und damit 0 Punkte für die ganze Aufgabe, auch wenn jeder Satz korrekt ist.

Das heißt: Zu kurz ist teurer als jeder Grammatikfehler. Zähl am Ende deine Wörter.

Die Fehler, die in Übungstexten am meisten Punkte kosten

Wir sehen in GoetheCoach jeden Tag echte Übungstexte. Die Zahlen sind nicht repräsentativ, aber die Muster sind klar (Stand Oktober 2026):

Wie ein Prüfer auf genau diese Fehler reagiert, zeigt unsere Kurzserie Der Prüfer – mit Humor, aber mit echten Fehlern aus Übungstexten.

Typische Themen – und was nicht in die Goethe-Prüfung gehört

Im Goethe-Zertifikat B1 geht es in den E-Mails um den Alltag: eine Einladung annehmen oder absagen, von einem Ausflug, Kurs oder Fest erzählen, einen Termin beim Kursleiter oder Chef absagen und sich entschuldigen, sich bedanken oder um Hilfe bitten.

Viele Videos zu „B1 Brief schreiben“ zeigen dagegen Aufgaben aus dem Deutsch-Test für Zuwanderer (DTZ) von telc, zum Beispiel Beschwerden an Vermieter oder Briefe an Versicherungen. Das ist eine andere Prüfung mit anderem Format. Für das Goethe-Zertifikat übst du am besten mit dem offiziellen Modellsatz B1 und Aufgaben im gleichen Stil.

So übst du die zwei E-Mails

  1. Schreib mit Uhr: 20 Minuten für Teil 1, 15 Minuten für Teil 3 – mit der Hand oder ohne Korrektur-Hilfe.
  2. Prüf in dieser Reihenfolge: alle Punkte da? Ton (du/Sie) gleich? Anrede und Gruß richtig? Wörter gezählt? Erst dann die Grammatik.
  3. Lass dir Punkte geben, nicht nur Korrekturen: Erst die Punkte pro Kriterium zeigen dir, wo du wirklich verlierst.

Im GoetheCoach-Schreiben-Check schreibst du eine echte B1-Aufgabe und siehst sofort deine Punkte nach den vier Goethe-Kriterien. Mehr Aufgaben und Musterlösungen für alle drei Teile findest du in Goethe B1 Schreiben.

Häufige Fragen

Kommt nach „Viele Grüße“ oder „Mit freundlichen Grüßen“ ein Komma?

Nein. Nach der Grußformel steht im Deutschen kein Komma; der Name kommt in die nächste Zeile. Ein Komma steht nur nach der Anrede, zum Beispiel Liebe Sara, oder Sehr geehrte Frau Wagner,.

Brauche ich in der B1-E-Mail einen Betreff?

Nein, die Aufgabe verlangt keinen Betreff. Wichtig sind Anrede, alle Inhaltspunkte, ein kurzer Schluss und die Grußformel. Ein Betreff kostet keine Punkte, bringt aber auch keine.

Was passiert, wenn meine E-Mail zu kurz ist?

Hat der Text weniger als die Hälfte der verlangten Wörter, gibt es bei der Erfüllung 0 Punkte und damit 0 Punkte für die ganze Aufgabe. Bei Teil 3 heißt das: unter 20 Wörtern wird es gefährlich, bei Teil 1 unter 40.

Muss ich genau 80 Wörter schreiben?

Nein, „circa 80“ ist ein Richtwert. Etwas mehr oder weniger ist in Ordnung. Viel länger bringt keine Extrapunkte, aber meist mehr Fehler und weniger Zeit für die anderen Aufgaben.

Liebe oder Lieber – wie schreibe ich die Anrede richtig?

Liebe steht vor Frauennamen, Lieber vor Männernamen: Liebe Sara, / Lieber Tom,. Formell heißt es Sehr geehrte Frau …, und Sehr geehrter Herr …,.

Muss ich die Punkte in der Reihenfolge der Aufgabe bearbeiten?

Ja, am besten schon. Die offizielle Anweisung nennt die „Reihenfolge der Inhaltspunkte“ als Teil des Textaufbaus. Wer die Reihenfolge einhält, vergisst auch seltener einen Punkt.

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